[Songtext zu „Im Nebel“]
[Strophe]
Ich träumte von einer Stille
Einem langen Flur mit Teppich
Auf dem meine nackten Füße
Langsam verschwanden wie im Nebel
Eine Stille, ohne Hast
Ohne Widerstand, ohne Unterbrechung
In weicher Umarmung, fest und doch durchlässig
Mich haltend und fallenlassend gleichzeitig
Der Fall ging weder nach unten, nach oben
Schwebend, wie eine Feder
Einen warmen Hauch auf meinem Gesicht
Streckte ich mich zur Sonne
Aber sie kam von allen Seiten
Strömte wie ein leichter Wirbel um mich herum
Immer schneller, bis ich selber Licht wurde
Und die Erde umfing in einem gleißenden, warmen Strahl
Farbenprächtig funkelten meine Partikel wie Regentropfen
Und Wolken schwebten durch meine Haut wie Schiffe durch Nebelbänke
Und langsam schwächer werdend, ließ ich los
Und wurde eins mit dem Universum
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